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Nees von Esenbeck - ein besonderer Botaniker

Eine besondere Ausstellung im Botanischen Garten in Erlangen. 

Die Ausstellung Nees von Esenbeck – sein Wirken in Erlangen vor 200 Jahren kann vom Freitag, 26. Oktober, bis Sonntag, 11. November, Dienstag bis Sonntag, jeweils von 9.30 bis 15.30 kostenfrei besucht werden. 

Eröffnungsfeier am Donnerstag, 25. Oktober, 16.00 Uhr, im Botanischen Garten Erlangen, in der Loschgestraße 1, 91054 Erlangen.


Vor 200 Jahren wurde Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck zum

Professor für Naturwissenschaften und Botanik an der damaligen
Universität Erlangen ernannt. Das Herbarium Erlangense zeigt aus diesem
Anlass eine Ausstellung zu dem Wirken des bekannten
Naturwissenschaftlers im Eingangsbereich der Gewächshäuser des Botanischen Gartens der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Die Ausstellung wird am Donnerstag, 25. Oktober, um 16.00 Uhr, von Almut Uhl, Herbarium Erlangense, und vom
Urenkel des Forschers, Erich Nees, eröffnet. Am Sonntag, 4. November, um 11.00 Uhr, bieten die beiden eine Führung durch die Ausstellung an.

Als Nees von Esenbeck 1818 den Ruf an die Erlanger Universität erhielt,
war er einer der ersten Botaniker, die sich der Systematisierung niederer Arten zuwandte. Nees beschrieb rund 7000 Pflanzenarten neu und schuf auf diese Weise eine breite Basis für weitere botanische Forschungen. In diesem Zusammenhang stand er in engem Kontakt zu zahlreichen namhaften Wissenschaftlern der damaligen Zeit und konnte durch den regen Austausch mit ihnen wichtige Erkenntnisse für seine weiteren Forschungen gewinnen. Ebenfalls bemerkenswert ist seine Korrespondenz mit Johann Wolfgang von Goethe. Ihm zu Ehren benannte Nees von Esenbeck die Gattung Goethea. Im Tropenhaus des Botanischen Gartens können Besucher heute die Goethea cauliflora mit ihren rot-weißen Blüten bewundern.

Die Ausstellung bietet Einblicke in das Schaffen Nees von Esenbecks und
sein Wirken vor 200 Jahren. Sein unkonventionelles Auftreten verknüpft
mit vielen akademischen Neuerungen ist eine interessante Facette und
zeichnet das Bild eines fortschrittlichen Wissenschaftlers. Sein umfassendes wissenschaftliches Lebenswerk als Arzt, Botaniker, Zoologe und Naturphilosoph wirkt heute noch nach.